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Likör, Sirup oder Puderzucker?

Likör, Sirup und Puderzucker

Für einen gelungenen Cocktail ist das Verhältnis von süssen, sauren und bitteren Zutaten entscheidend. Süssigkeit kann mit Likör, Sirup oder Puderzucker hinzugefügt werden. Doch wann eignet sich welche Zutat am besten?

Unterschiede

Richtiger Fruchtsirup wird durch einkochen von Früchten in Zucker und Wasser hergestellt. Die Fruchtreste werden wären dem Prozess entfernt. Im Handel gibt es meistens nur Sirup aus konzentrierter Zuckerlösung, Aroma- und Farbstoffen mit einem niedrigen Fruchtanteil. Der Zuckergehalt beträgt etwa 650g/l.

Beim Likör werden die Geschmacksstoffe entweder durch Mazeration herausgelöst (einlegen in Alkohol) oder durch Zugabe von Gewürzen während dem Destillieren. Mit Zucker oder Honig wird der Zuckergehalt von mindestens 100g/l erreicht. Die meisten Liköre enthalten zusätzliche Aroma- und Farbstoffen.

Es sind alle drei Zutaten süss, wobei der Puderzucker am süssesten ist, dann kommt der Sirup und zuletzt der Likör, der als einziger Alkohol enthält.

Puderzucker hat keine zusätzlichen Geschmacksstoffe. Liköre und Sirups sind mit Geschmacksstoffen angereichert. Wegen den unterschiedlichen Herstellungsverfahren gibt es feine geschmackliche Unterschiede.

Verwendung

Zum süssen sind Sirup, Puderzucker und Liköre geeignet. Die Menge muss einfach dem Zuckergehalt angepasst werden.

Geschmacklich sind Cocktails mit passendem Likör oft denen mit Sirup vorzuziehen.

Puderzucker muss sich zuerst noch auflösen. Die Kälte von Cocktails ist dafür nicht hilfreich. Cocktails mit Puderzucker schmecken deshalb oftmals ein bisschen mehlig. Sirup ist deswegen dem Puderzucker vorzuziehen

Bei Getränken wie z.B. dem Tequila Sunrise ist der Sirup wegen der hohen Dichte am besten geeignet. Liköre sinken zwar auch ab, mit Sirup geht es besser und sieht schöner aus.

Fazit

Geschmacklich macht ein passender Likör bei den meisten Cocktails das Rennen, wobei die Unterschiede klein sind.

Bei allen Rezepten sind immer die Mengen für Sirup, Likör und Puderzucker angegeben. In professionellen Baren hat man meistens die Qual der Wahl. In seiner Hausbar hat man aber selten die ganze Auswahl an Likören und Sirups, dann kann problemlos das eine durch das andere ersetzt oder auch mit Puderzucker gemixt werden.

Die Herstellung einer Flasche farbloser Zuckersirup empfiehlt sich jedem der regelmässig Cocktails mixt. Zuckersirups findet man selten im Supermarkt, selber machen ist einfach, schnell und günstig.

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